Hyp­no­se

Wir bie­ten für unse­re Angst­pa­ti­en­ten neben Lach­gas auch eine pro­fes­sio­nel­le Hyp­no­se an, die wir als Angst­re­du­zie­rung oder als Begleit­hyp­no­se wäh­rend der Behand­lung durch­füh­ren. Bei Inter­es­se ver­ein­ba­ren Sie bit­te ein Vor­ge­spräch, bei dem wir ihre Fra­gen beant­wor­ten kön­nen.

Was ist Hyp­no­se?

Hyp­no­se ist ein ganz natür­li­cher Zustand, den jeder Mensch in sei­nem all­täg­li­chen Leben stän­dig erlebt, jedoch ist ihm ist das nicht bewusst. Bei einer Hyp­no­se-Sit­zung erreicht die Per­son durch Hil­fe eines Hyp­no­ti­seurs oder einer Hyp­no­se-CD einen inten­si­ve­ren hyp­no­ti­schen Zustand.

Dabei wird die Auf­merk­sam­keit von der Außen­welt nach innen gerich­tet, die Wahr­neh­mung nach außen ist hoch­gra­dig redu­ziert, die Gehirn­wel­len ver­än­dern sich von Beta- zu medi­ta­ti­ven Alpha-Wel­len. Die Nerven‑, Mus­kel- und Kör­per­zel­len emp­fan­gen die­se „Ruhe­wel­len“. Der Kör­per fängt an sich zu ent­span­nen.

In die­sem Zustand der Ent­span­nung wer­den die erwor­be­nen, nega­ti­ven Pro­gram­me wie erwor­be­ne Ängs­te und Ner­vo­si­tät redu­ziert oder auf­ge­löst. Durch geziel­te Hyp­no­se­tech­ni­ken wer­den dem Pati­en­ten Schmerz­lo­sig­keit sug­ge­riert, sodass der Zahn­arzt sei­ne Behand­lung durch­füh­ren kann.

Wer kann hyp­no­ti­siert wer­den?

Außer Per­so­nen, die an psy­chi­schen Stö­run­gen und bestimm­ten kör­per­li­chen Erkran­kun­gen lei­den, kann jeder in den Genuss der Hyp­no­se kom­men. Bit­te infor­mie­ren Sie uns unbe­dingt vor einer Hyp­no­se über ihre Krank­hei­ten.

Was erwar­tet man von einer Hyp­no­se?

Wie bereits erklärt ist Hyp­no­se ein tiefen­ent­spann­ter Zustand. Da wir aus dem All­tag die­sen Zustand nicht ken­nen, wird uns erst nach einer Hyp­no­se-Sit­zung bewusst, was für ein fried­vol­les und wun­der­ba­res Gefühl sich dabei ent­fal­tet. Die Zie­le einer Hyp­no­se beim Zahn­arzt sind Angst­be­sei­ti­gung und Schmerz­lin­de­rung, damit die Angst­pa­ti­en­ten ohne Pro­ble­me Behand­lun­gen bean­spru­chen kön­nen, die ihre Lebens­qua­li­tä­ten stei­gern.

Fra­gen und Ant­wor­ten

Was bedeu­tet eigent­lich Hyp­no­se?

Hyp­no­se ist ein ver­än­der­ter Bewusst­seins­zu­stand. Ein Zustand, der etwa zwi­schen dem Wach- und dem Schlaf­zu­stand ange­sie­delt ist.

Wann funk­tio­niert eine Hyp­no­se?

Wenn der Pati­ent die Hyp­no­se akzep­tiert und es zulässt, mit Hil­fe des Hyp­no­ti­seurs in den hyp­no­ti­schen Zustand zu gelan­gen ( Hyp­no­se ist kein Wil­lens­du­ell!).

Die Hyp­no­se funk­tio­niert also erst dann, wenn der Kli­ent eine akti­ve Zusam­men­ar­beit mit dem Hyp­no­ti­seur zulässt. An ers­ter Stel­le muss man die Hyp­no­se als ein Hilfs­mit­tel anneh­men und sich dem gegen­über öff­net. Jeg­li­cher Wider­stand und inne­re Blo­cka­den kön­nen die Sit­zung erschwe­ren, sodass das gewünsch­te Ziel nicht erreicht wird.

Wel­chen Erfolg ver­spricht eine Behand­lung mit Hyp­no­se?

Mit Hil­fe der Hyp­no­se erreicht man einen mehr oder weni­ger tie­fen Ent­span­nungs­zu­stand, in dem man vor allem Ängs­te über­win­den und voll­kom­me­ne Schmerz­frei­heit errei­chen kann, aber es sind auch vie­le ande­re Erfol­ge zu ver­mer­ken.

Hyp­no­se hat vie­le Indi­ka­tio­nen bei der Behand­lung von ver­schie­de­nen see­li­schen und kör­per­li­chen Stö­run­gen wie Ängs­te, Pho­bi­en, Schlaf­stö­run­gen, Gewicht­re­du­zie­rung, Schmerz­the­ra­pi­en und vie­lem mehr. Für unse­ren Zweck in der Zahn­be­hand­lung kommt die Hyp­no­se bei Angst­pa­ti­en­ten zum Ein­satz.

Ist eine Behand­lung mit Hyp­no­se immer sinn­voll?

Gesun­de Zäh­ne sind jedem für das kör­per­li­chen und see­li­schen Wohl­be­fin­den sehr wich­tig. Daher ist für die Pati­en­ten, die auf­grund ihrer Ängs­te kei­ne Zahn­arzt­be­su­che wagen, eine Zahn­be­hand­lung mit der Hyp­no­se­be­glei­tung immer sinn­voll.

Hilft die Hyp­no­se zur Besei­ti­gung der vor­han­de­nen Sym­pto­me?

Die Sym­pto­me sind Signa­le der vor­han­de­nen kör­per­li­chen bzw. see­li­schen Stö­run­gen. Durch die Hyp­no­se hilft man dem Pati­en­ten, sei­ne Ängs­te vor der Zahn­be­hand­lung zu über­win­den und damit gleich­zei­tig die Sym­pto­me zu besei­ti­gen.

Wor­auf muss man bei der Hyp­no­se ach­ten?

In einem Vorgespräch/Fragebogen muss der Pati­ent eini­ge Infor­ma­tio­nen über sei­nen kör­per­li­chen und see­li­schen Zustand ange­ben. Der geschul­te Hyp­no­ti­seur ent­schei­det anhand der vor­han­de­nen Infor­ma­tio­nen, ob eine Hyp­no­se­be­hand­lung sinn­voll ist.

Gibt es bestimm­te Arten von Hyp­no­se?

Hyp­no­se kann in zwei ver­schie­de­ne For­men durch­ge­führt wer­den, näm­lich ver­bal und non-ver­bal, wobei die­se Ein­tei­lung sich in wei­te­re ver­schie­de­ne Tech­nik­ar­ten unter­tei­len lässt.

Wie fühlt sich eine Hyp­no­se an?

Die Emp­fin­dung hängt mit der Tie­fe der Hyp­no­se zusam­men. All­ge­mein gese­hen ist Hyp­no­se ein ange­neh­mer Ent­span­nungs­zu­stand, der mehr oder weni­ger tief sein kann. Die Auf­merk­sam­keit rich­tet sich nach innen, aber man bekommt weit­ge­hend alles mit.

Wer kann hyp­no­ti­siert wer­den und wer nicht?

Jeder nor­ma­le Mensch kann hyp­no­ti­siert wer­den. Men­schen mit bestimm­ten kör­per­li­chen oder see­li­schen Beein­träch­ti­gun­gen dür­fen nicht hyp­no­ti­siert wer­den, jedoch wird dies vor­ab mit dem Hyp­nose­the­ra­peu­ten geklärt.

Wie schnell kann man eine Ver­än­de­rung fest­stel­len?

Der Kli­ent merkt die Ver­än­de­run­gen bereits nach kur­zer Zeit, wenn er sich ent­spannt fühlt. Die Ver­än­de­run­gen auf Ver­hal­tens­ebe­ne wer­den sich nach zwei bis vier Sit­zun­gen zei­gen. Das Ziel der Hyp­no­se bei der Zahn­be­hand­lung ist, den Pati­en­ten ohne Angst und Schmer­zen durch die Behand­lung zu füh­ren.

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